Veranstaltungen

aktuelle Veranstaltungen im Juli und August 2024:

Lesung „Hamburger Widerstand der Gruppe um Bernhard Bästlein, Franz Jacob und Robert Abshagen“ am 15. Juli 2024

Der VVN-BdA Hamburg bietet in Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte am 15. Juli 2024 um 18.30 Uhr die Lesung „Hamburger Widerstand der Gruppe um Bernhard Bästlein, Franz Jacob und Robert Abshagen“ an

Die Veranstaltung findet im Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Ohlsdorfer Friedensfest vom 20. Juli bis 4. August 2024

Das Ohlsdorfer Friendensfest wird von 13 Vereinen und Initiativen veranstaltet und bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Rundgängen.

Einladung-Ohlsdorfer-Friedensfest-2024

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Programm:

Smstag, 20. Juli
15.00 I Eröffnung
Eröffnung des Festes durch Michael Batz
Sholem zol zayn – Friede soll sein
Jiddische Lieder und Klezmer spielt das Ensemble A Mekhaye
Das Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest stellt sich vor
16:30 I Gesellschaftliche Diskursentwicklung nach rechts und wie wir dagegen aktiv sein können
Beitrag vom Hamburger Bündnis gegen Rechts

Sonntag, 21. Juli
11:00
I Musik/Grußwort: Ole Borgardt, ver.di
11:20 I Schwarzer und grüner Winkel
Wir erinnern an die vergessenen Opfer des National- sozialismus, die mit dem grünen und schwarzen Winkel von den Nazis als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ gebrandmarkt wurden. Sie wurden in Konzentrationslager gesperrt, gefoltert und umgebracht.
Liane Lieske berichtet aus dem Leben ihrer Großmutter, die als sog. Asoziale verfolgt wurde (schwarzer Winkel). Frauke Steinhäuser berichtet über die Opfer des grünen Winkels, die als sogenannte Berufsverbrecher diskreditiert wurden, sowie über die Planungen zur Einrichtung einer Gedenkstätte beim Versorgungsheim Farmsen.
13:30  – Lesung zu Martha Naujoks
Biografie Martha Naujoks. Über eine kommunistische Widerstandskämpferin, die sich 1933 im Untergrund weiter für die KPD engagierte und dafür in Schutzhaft genommen wurde. Nach der Entlassung ging sie ins Exil und kämpfte von hier weiter gegen den Nationalsozialismus.
Musikalische Begleitung: Sascha Nedelko Bem

Samstag, 27. Juli

11:00 I Radtour zu Grabstätten von Aktivistinnen gegen Repression und Krieg.
Mit Rita Bake vom „Garten der Frauen“
Start am S-Bahnhof Ohlsdorf (Vorplatz), Dauer ca. 3 Std. Ende am Friedenszelt
14:30 I Irmgard Keun – Überlebt mit Mut und Chuzpe
Ihr erster Roman machte die junge Autorin 1931 über Nacht berühmt. Doch 1933/34 wurden ihre Bücher beschlagnahmt, verboten und verbrannt. Keun ging ins Exil in die Niederlande. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in ihr Zufluchtsland kehrte Keun unter abenteuerlichen Umständen illegal nach Deutschland zurück. Dort lebte sie unter falschem Namen bis zum Kriegsende in Köln.
Die Schriftstellerin Susanne Bienwald möchte Einblick geben in das bewegte Leben dieser mutigen Autorin.

Sonntag, 28. Juli
11:00
I Andacht am Mahnmal für die Bombenopfer auf dem Friedhof Ohlsdorf
„Widerständiges Leben“ – das Motto des Friedensfestes 2024 – war für viele biblische Propheten Alltag. Mit Worten versuchten sie die Gesellschaften ihrer Zeit zu verändern, so wie es die Hamburger Helmuth Hübener und Walter Gutmann in der Nazi-Zeit versuchten. An sie wollen wir erinnern und derer, die NS-Zeit und Zweiten Weltkrieg nicht überlebten, gedenken.
Mit den Pastor*innen Annelott Bader, Ohlsdorf-Fuhlsbüttel, Andreas Holzbauer, Steilshoop, Hanno Billerbeck, Neuengamme, sowie Gero Weiland, Trompete.
12:30 I „Wer hat schon eine Oma im Widerstand“.
Jenny und Inés Fabig in Erinnerung an ihre Großmutter, die Widerstandskämpferin Anita Sellenschloh – eine Lesung mit musikalischer Begleitung (live).
Im Anschluss gehen wir wieder zum Gräberfeld der „Valvo-Frauen“
15:00 I „Was gibt es besseres als einen Krieg zu verraten“
Ludwig Baumanns Vermächtnis in den Kriegen von heute. Dialoge gegen die Kriegsertüchtigung. Mit einem Kurzfilm über den Wehrmachtsdeserteur und Friedensaktivisten Ludwig Baumann (1921-2018). Veranstalter: Bündnis Deserteursdenkmal und Initiative „Sedanstraße umbenennen“

Dienstag, 30. Juli
14:00 I Auf der Grabanlage der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft östlich der Linnestraße liegen neben Soldaten noch andere Opfer, die keine Soldaten waren. Eine Kennzeichnung der Gräber nach Opfergruppen fehlt jedoch. Zum Ohlsdorfer Friedensfest macht der Jugendarbeitskreis des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. an ausgewählten Grabstätten sichtbar, um welche Opfer es sich genau handelt und wo ihre Gräber liegen.
Dialog und Austausch während der Aktion sind erwünscht.

Mittwoch, 31.Juli
14:00
I Begegnungscafé ehemals NS-Verfolgter
Martha und Harry Naujoks
Zwei Lebensgeschichten im Widerstand gegen den Nazismus, musikalisch begleitet von Uwe Böhm

Samstag, 3. August
13:00
I „Weg der Erinnerung“
Die Wandsbeker Bezirksversammlung hat beschlossen, einen „Weg der Erinnerung“ mit Stelen und QR-Codes zu den Wandsbeker Gedenkstätten zu schaffen. Stefan Romey und Peter Pape werden berichten zu der Entstehung und zu einzelnen ausgewählten Stationen.
14:00 I Vortrag: Wiederaufrüstung von 1933-1939
Der Versailler Vertrag sah eine enge Begrenzung der militärischen Stärke Deutschlands nach 1919 vor. Wolfgang Kopitzsch stellt dar, wie dies weder die Reichswehr, noch zahlreiche politische Parteien und Organisationen an der Planung der Aufrüstung, spätestens seit 1922 und besonders ab 1933.

Sonntag, 4. August
11:45 – 13:00
I Vortrag: Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Hamburg
Auf das Ohlsdorfer Friedensfest wurden schon mehrfach Angriffe verübt – Teil der langen Geschichte rechter Gewalt in Hamburg seit Ende des Zweiten Weltkriegs? Alyn Šišić und Lennart Onken, die die erfolgreiche Wanderausstellung „Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute“ der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte entwickelt haben, beschreiben anhand verschiedener Beispiele die Vielzahl rechter Gewalttaten in Hamburg. Sie informieren über Täter*innen und deren Netzwerke, über die Betroffenen der verübten Gewalt wie auch über verschiedene Formen der Gegenwehr quer durch die Jahrzehnte. Eine Kooperation des Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.

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Gedenkveranstaltung KZ Wandsbek am 29. August 2024

Die Bezirksversammlung Wandsbek lädt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. und dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme zum Gedenken der Opfer des KZ Wandsbek vor 80 Jahren ein:

Die Gedenkveranstaltung wird am 29. August 2024 ab 18 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Wandsbek, Ahrensburger Straße 162, 22045 Hamburg stattfinden.

Die Anfahrt kann mit der U1 bis Wandsbek Markt und dem Metrobus 9 bis Nordmarkstraße erfolgen, der Zugang ist über den Parkplatz von McDonalds oder die Nordmarkstraße möglich.

Weitere Informationen veröffentlichen wir zeitnah.

Bitte bringen Sie eine Rose mit.

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vergangene Veranstaltungen

Erinnerung an Deportation über Schule Schanzenstraße im Juli 1942

Kundgebung am Freitag, 12. Juli 2024 um 17 Uhr in der Altoner Straße 38

Unser Vorstandsmitglied Barbara Brix wird auf der Kundgebung über Clara und Walter Bacher sprechen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Mitglieder und Interessierte können gerne eine kurze E-Mail senden. Wir treffen uns dort kurz vorher: anmeldung(at)fk-neuengamme.de

Weitere Information finden Sie auch hier: www.sternschanze1942.de
Ein Interview mit Holger Artus finden Sie ab Seite 38 in der aktuellen Ausgabe von weiterMachen.

Kundgebung-am-12.-Juli-2024-

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Wandsbeker Weg der Erinnerung an Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus

Einweihung der Stele Andrzej Szablewski am Freitag, 12. Juli 2024 um 17 Uhr in der Poppenbüttler Hauptstraße 44, 22399 Hamburg vor der Brücke Richtung Kita Hohenbuchen

Es spricht u.a. unser Vereins- und ehemaliges Vorstandsmitglied Hans-Joachim Klier, der sich bereits langfristig und intensiv für die Erinnerungsarbeit im Bezirk Wandsbek einsetzt. Weitere Informationen finden Sie hier: Stele Andrzej Szablewski
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Mitglieder und Interessierte können gerne eine kurze E-Mail senden. Wir treffen uns dort kurz vorher: anmeldung(at)fk-neuengamme.de

Steleneinweihung-Andrzej-Szablewski_Pressemitteilung-des-BA-Wandsbek

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