Publikationen

Wandsbek erinnert an 1933-1945. Wegweiser zu den Gedenkstätten. Herausgegeben von der Bezirksversammlung Wandsbek. Redaktion: Stefan Romey. Hamburg 2020

Dieser Wegweiser führt über persönliche Geschichte in die Ortsgeschichte des Bezirks Wandsbek der Jahre 1933 – 1945 ein. Er stellt die im Bezirk Wandsbek liegenden Gedenkstätten näher vor. Diese erinnern an Widerstand und Verfolgung. Sie werden mit vertiefenden Informationen erläutert. Ein besonderes Gewicht wird auf Berichte von Zeitzeugen gelegt. Biografische Porträts veranschaulichen die Gedenkorte. Die genauen Ortsangaben mit Hinweisen, wie diese  mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind, ermöglichen den eigenständigen Besuch der jeweiligen Gedenkstätte.

(kostenfrei erhältlich im Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 Hamburg)

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Stefan Romey: Widerstand in Wandsbek 1933-1945. Herausgegeben von der Bezirksversammlung Wandsbek. 2. erweiterte und ergänzte Auflage. Hamburg 2021

Wandsbek galt bisher in der Forschungsliteratur zur Hamburger NS-Geschichte als Stiefkind. Das vorgelegte Buch schließt diese Lücke. Die vorhandene Literatur wurde systematisch ausgewertet, verstreut vorhandenes Wissen wurde zusammengeführt, die wichtigsten Informationen neu aufbereitet. Es ist eine umfassende Darstellung zum gesamten Spektrum oppositioneller und resistenter Haltungen und Handlungsweisen fokussiert auf den Bezirk Wandsbek entstanden. Die Verknüpfung der thematischen Zugriffe mit der Darstellung jeweils eines einzelnen biografischen Porträts erhellt die Bandbreite von Verweigerung und Widerstand in der NS-Zeit. Es macht die widerständigen Menschen in der NS-Zeit vorstellbar.

(kostenfrei erhältlich im Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 Hamburg)

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StefaStefan Romey: Ein KZ in Wandsbek. Zwangsarbeit im Hamburger Drägerwerk. Herausgegeben vom Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Erweiterte Neuausgabe. Hamburg 2016

Seit den 1980er Jahren erforscht Stefan Romey die nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend vergessene Geschichte des KZ-Außenlagers in Wandsbek. Im Juni 1944 entstand dieses erste Frauenaußenlagers des Hauptlagers Neuengamme anhand von Archivunterlagen und Interviews. Über 500 Frauen unterschiedlicher Nationalität, fast alle politische Häftlinge aus dem zentralen Frauen-KZ Ravensbrück, mussten in diesem Außenlager für das Drägerwerk in der Gasmaskenproduktion arbeiten. Der deutsche Generalstab erwog Giftgas als Kampfstoff im Krieg einzusetzen. Hierfür war zum Schutz der eigenen Bevölkerung angesichts der alliierten Luftüberlegenheit und möglicher Gegenschläge ausreichend Gasschutz notwendig.

Die Neuauflage des Buches nimmt aktuelle Erkenntnisse auf und schildert den langen Weg zu einer würdigen Gedenkstätte.

(VSA-Verlag 19,80 €, überall im Buchhandel erhältlich)