Aktuelles

Letztes Update: 31.08.2021

Wir möchten auf zwei Veranstaltungen hinweisen:

Liebe Feundeskreismitglieder,

Liebe Interessierte an der Gedenkarbeit in Hamburg,

in diesem Jahr, am 8. September , begehen wir den 80. Jahrestag des Beginns  der Blockade der Stadt Leningrad durch die Deutsche Wehrmacht.  900 Tage und Nächte lang war die Stadt von allen Versorgungs-  und Evakuierungmöglichkeiten abgeschlossen, fast eine Million Menschen starben während dieser Zeit durch Hunger, Kälte und die Bombardierungen. Wir als Hamburger (St. Petersburg ist unsere Partnerstadt),   haben die besondere Pflicht,  an dieses  ungeheure Kriegsverbrechen zu erinnern. Vor diesem Hintergrund sollten wir uns aber auch der Gegenwart zuwenden und über Möglichkeiten nachdenken, wie die z.Zt. weiter zunehmenden Spannungen im Verhältnis zu Russland abgebaut werden könnten.

Das ist Thema der Veranstaltung, die die Deutsch Russische Gesellschaft in Kooperation mit dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme am am 12. September 2021 um 18 Uhr durchführt (s. Anhang)  Wir laden herzlich dazu ein.

Viele Grüße im Namen des Vorstandes

Barbara Hartje

DRG_Flyer_BelagerungLeningrad_A4A-1

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(Folgeseiten unten links)

2021-09-25-Freundeskreis-Studientag-Dessauer-Ufer

Vier interessante Neuerscheinungen:

Der Freundeskreis wird immer mal wieder gebeten, die Herausgabe von Büchern finanziell zu unterstützen.  Sehr oft handelt es sich dabei um persönliche Erinnerungen oder biographische Darstellungen aus der Zeit des Nationalsozialismus, manchmal auch um historische Aufarbeitungen.

Im Jahr 2020  sind vier von uns mitfinanzierte Bücher  auf den Markt gekommen, drei mit direktem Hamburg Bezug, das vierte eine lange schon fällige historische Aufarbeitung des Neuengammer KZ-Außenlagers Bremen-Blumenthal

Die Chronik der Familien Dehn/Wohlwill von Mathhias Brandis hat insofern eine besondere Bedeutung für uns, als dass wir schon vor etwa vier Jahren ein Gespräch mit Matthias Brandis über seine familiengeschichtlichen Forschungen führten (freundeskreis aktuell Nr. 27  Oktober 2016, Link zum Archiv). Damals waren diese Aufzeichnungen nur für die Familie bestimmt, nun ist daraus das eindrucksvolle Buch ‚Meines Großvaters Geige` geworden.

Die beiden Bücher von Ruth Stender (Gertigstraße 56)  und Ilse Jacob (Ilse Jacob, Widerstand war mir nicht in die Wiege gelegt) berichten eindrucksvoll über couragierte Menschen aus Hamburg, die im NS-Widerstand aktiv waren.

Über die äußerst detailreiche, umfassend recherchierte Darstellung der Geschichte des KZ-Außenlagers Bremen-Blumenthal von Karsten Ellebrecht können Sie sich zunächst einmal anhand der Buchvorstellung im Weser Kurier vom 28.11. 2020 informieren. 

Wir hoffen, dass Sie Interesse an diesen Büchern haben und sie deswegen auch gern weiterempfehlen.

Mit vielen Grüßen im Namen des Vorstandes

Barbara Hartje

Brandis

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Gertigstr_

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K.-Jacob

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